Dienstag, 18. Dezember 2012

DIENSTAG10#Dublin

I'm back! Gestern genau genommen. Da der Tag heute wieder ziemlich voll war, kam ich noch nicht dazu meine Sachen auszupacken. Alles liegt verstreut auf dem Boden. Zwischen Souvenirs und Einkäufen kramte ich heute morgen meinen Kulturbeutel raus. 
Dublin war toll, nur viel zu kurz leider. Alles war so schön beleuchtet, auch gerade wegen der Vorweihnachtszeit. Besonders die Pubs im Viertel Temple Bar.


Hier stehen Laura und ich vor dem wohl bekanntesten Pub, der Templebar. Wir waren in vielen verschiedenen Pubs und fast immer gab es dort gute Livemusik. Die Stimmung in den Pubs ist total entspannt und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Hier feiern verschiedene Altersklassen zusammen und alle singen mit.
Ich konnte zudem viele Weihnachtsgeschenke kaufen, was mir einiges an Shopping Touren erspart.
Einen wunderschönen Tag verbrachten wir außerdem in Howth, eine kleine Stadt in der Nähe von Dublin. Dort haben wir eine Wandertour entlang der Felsen gemacht und konnten das Meer sehen. An einigen Stellen wurde es sogar ziemlich steil. Mich erinnerte der Ort an den Schauplatz von Shutter Island. Leider kann ich hier spontan keine Fotos von Howth hochladen, da ich diese mit meiner Nikon geschossen habe.



Die oberen Bilder stammen von meinem Handy. Die ersten beiden im Templebar Viertel wurden am frühen Abend gemacht, als die Straßen noch nicht so voll war. Das letzte entstand im Rocket Diner. Dort gibt es richtig gute Milchshakes! Richtig schön war es in Bewleys Café wo wir öfter frühstücken waren. Es existiert seit 1927 und hat eine wunderschöne Einrichtung. Außerdem sind die Bagels wirklich fantastisch.
Für mehr bin ich jetzt einfach viel zu müde. Der Alltag hat mich wieder und doch ging heute alles darum den kurzen Trip zu resümieren.

Dienstag, 11. Dezember 2012

DIENSTAG9#Fliegen

Morgen geht es nach Dublin! Yes, yes, yes!
Meine liebe Freundin Laura macht gerade ein Auslandssemester in Dublin und ich werde sie besuchen.
Ich freue mich wirklich sehr auf die fünf Tage. Langsam könnte ich ein bisschen Urlaub auch vertragen. Koffer sind gepackt, Tickets ausgedruckt, Lunchpaket ist auch schon fertig. Ich liebe verreisen, besonders wenn man zu Freunden fährt, die dort schon immer leben oder dort studieren. Man ist nicht auf Touristenführer angewiesen und lernt die Stadt von einer ganz anderen Seite kennen. Nächsten Sommer soll es zu Freunden nach Brasilien und Amerika gehen. Ich lernte sie während meines Auslandssemesters in Paris kennen.
Bleibt nur die eine Sache, die mir immer wieder zu schaffen macht: Fliegen. So sehr ich Reisen mag, die Freude setzt erst ein, wenn ich wieder auf dem Boden bin. Eigentlich verstehe ich es selbst nicht so ganz. Ich habe keine Höhenangst, keine Klaustrophobie, kein Problem mit vielen Menschen und Achterbahnen finde ich auch okay. Eigentlich habe ich einfach nur Angst abzustürzen. Wenn das 100% ausgeschlossen werden könnte, würde mich Fliegen nicht im geringsten stören. Ehrlich gesagt macht es mir sogar im Nachhinein Spaß. Ja, Fliegen ist eigentlich toll! Schade nur, dass es eben diese Ängste auslöst. Freudig nervös recherchiere ich jetzt über Teleport und wann er endlich erfunden wird.

Ich wünschte es gäbe Teleport!!!



Dienstag, 4. Dezember 2012

DIENSTAG8#BreakingBack

Ab 19 Jahren baut der Körper ab. Das habe ich mal gelesen und in den letzten Tagen habe ich es sogar gespürt. Mein Rücken macht mir seit längerer Zeit etwas zu schaffen und so hatte ich heute Nachmittag einen Termin beim Orthopäden, auf den ich bestimmt einen Monat warten musste. Auf den Termin natürlich, nicht auf den Orthopäden in der Praxis. Dieser war auf typischen Birkenstocks doch recht flott unterwegs.
Ganz so schlimm, wie es die die Überschrift Breaking Back ankündigt, ist es dann doch nicht gewesen. Ich musste es mir auf der gemütlichen Liege recht machen und mein Rücken wurde untersucht. Dann folgten einige gekonnte Handgriffe und es knackte mehrere Male. Im unteren Teil der Wirbelsäule hatten sich die Wirbel etwas verschoben und der Arzt renkte sie wieder ein. Ein interessantes Geräusch dieses Knacken, so gar nicht organisch, sondern eher mechanisch. Und nun funktioniert sie wieder, die so wichtige Wirbelsäule, die Schmerzen sind weg. Zum Schluss bekam ich dann noch den obligatorischen Rückentraining-Zettel, aber Schwimmen ist auch gut und das mache ich ja regelmäßig.
Als ich die Praxis raus zur Essener Innenstadt verließ war es bereits dunkel und ich spazierte noch ein bisschen über den Weihnachtsmarkt. Die vorweihnachtliche Stimmung erreicht mich in der Regel genau ab dem Ersten Advent und so kam es, dass dies heute mein erster wirklich weihnachtlicher Streifzug über den so erleuchteten Markt war. Glühwein und Churros wechseln sich mit gebrannten Mandeln, T-Shirts mit Tiermotiven und Kerzen ab. Wirklich nützliche Sachen gibt es sicherlich nicht auf dem Weihnachtsmarkt, aber darum geht es ja auch gar nicht. Ich schaute mir lieber noch ein wenig das Karussell an und erinnerte mich an meine kindliche Vorfreude auf Weihnachten. Das ist bestimmt auch viel gesünder als drüber nachzudenken, dass der Körper ab 19 abbaut.



P.S.: Habe gerade angefangen die Serie "Breaking Bad" zu gucken.
Crystal klare Empfehlung!

Dienstag, 27. November 2012

DIENSTAG7#LifeInADay

Das Seminar verlief heute morgen besonders entspannt. Wir sahen uns zusammen die Dokumentation "Life in a Day" von Kevin Macdonald an. Der 95-minütige Film zeigt Filmaufnahmen aus der ganzen Welt, die am 24. Juli 2010 gemacht worden sind. Aus einer Auswahl von 80.000 Youtube Clips wurde ein collagen-artiger Tagesablauf zusammengefügt. Die Clips sind sehr unterschiedlich, sowohl inhaltlich, als auch technisch. Die einzelnen Clips zeigen individuelle Schicksale, welche oft tief in den privaten Bereich gehen. Er zeigt krasse Gegensätze zwischen arm und reich, gesund und krank, jung und alt, glücklich und tragisch. Ich hatte den Film bereits vor einiger Zeit gesehen, habe mich aber gefreut ihn mir nochmal gemeinschaftlich im Seminar ansehen zu können. Ich finde den Film sehr berührend. Man ist hin- und hergerissen zwischen lustigen, interessanten und sehr traurigen Momenten, die unter die Haut gehen.
Vielen Menschen wird der Tag als ein sehr tragischer in Erinnerung sein. In Duisburg fand an diesem Tag die Loveparade 2010 statt, bei der eine Massenpanik ausbrach und 21 Menschen starben und Hunderte verletzt worden sind. Sofort erinnere ich mich an die Bilder und Berichterstattungen. Ich machte mir Sorgen um Freunde und Bekannte, die ich dort vermutet hatte und versuchte zu erreichen. Ich hatte das Glück niemanden zu kennen, der betroffen war. Dennoch hatte ich danach schon ein mulmiges Gefühl im Bauch. Wie schnell kann so eine Panik ausbrechen? Wie gefährlich können Massenveranstaltungen sein? Wie gut sind die Notfallpläne der Veranstalter?
Auch durch die Dokumentation habe ich mich heute nochmal daran erinnert, wie ich einige Tage nach dieser Katastrophe Freunde in Duisburg besuchte und mir selber ein Bild von dem Ort machen wollte. Obwohl die Tunnel zum Gelände mir an diesem Tag groß erschienen, hatte ich das Gefühl eingeengt zu werden. Die vielen Internetvideos der letzten Tage hatten bewiesen, dass so ein großer Tunnel ganz schnell voll war und winzig erschien. An der Stelle, an der es hoch zum Gelände ging waren Zäune. Sie waren mit Blumen behangen und viele Kerzen standen davor. Hinter den Zäunen lagen noch viel mehr Zäune, die jedoch in alle Richtungen verbogen waren und deutlich vom Kampf der Menschen zeugten. Wenn ich die Worte schreibe, bekomme ich wieder einen kalten Schauer über den Rücken, da auch ich an diesem Tag dort hätte stehen können.

Dies ist eigentlich nur eine kurze Sequenz in "Life in a Day", der einen Tagesablauf als Inhalt hat, der eben für jeden etwas anderes bedeuten kann und zeigt wie nah Freude und Leid beieinanderliegen. Er überquert nationale Grenzen und verbindet die vielen Facetten unseres Lebens nur über genau diesen Tagesablauf. Egal wo sich die Menschen auf der Welt befinden, sie wachen auf, verbringen ihren Tag und gehen schlafen.

Hier ist der Trailer von "Life in a Day". Ihr findet den vollen Film bei Youtube und solltet ihn euch unbedingt mal ansehen!




Dienstag, 20. November 2012

DIENSTAG6#Mall

Let's go to the Mall!

Heute musste ich nicht zur Arbeit gehen und hatte zwischen Seminar und Vorlesung 6 Stunden Zeit. Deswegen verabredete ich mich mit Freunden im Essener Einkaufszentrum am Limbecker Platz, eines der größten innerstädtischen Einkaufszentren Europas. Dort war ich schon sehr lange nicht mehr, jedenfalls nicht um dort einfach nur abzuhängen. Dies ist im Alter von 16 sicherlich eines der größten Hobbies der meisten Jugendlichen und ja, auch ich zähle mich dazu. Sich mit Freunden zu treffen und Stunden in diesen großen Konsumpalästen zu verbringen ohne ein großes Ziel zu haben stand auch in meinem Kalender öfters dick angestrichen!
In 12 Läden Sachen anprobiert ohne etwas zu kaufen? Check!
Stunden für einen einzigen Milchshake im Café zu brauchen? Check!
In der "Fressmeile" sitzen und fremde Leute beobachten? Check!
Bei Saturn Playstation spielen bis die Augen wehtun? Check!

Tja, und genau dafür hatte ich diesen Dienstag Stunden Zeit. Nicht, wie sonst, habe ich zu meinen Freuden gesagt, wo ich genau hin muss und welche Bahn ich später erreichen will, sondern habe mich einfach "treiben lassen". Und ich denke, dass das heutzutage auch mal was Besonderes sein kann. So kam es, dass fünf Studenten einen ganzen Nachmittag lang das Einkaufszentrum unsicher machten. Essen, Shoppen, Bummeln, Spielen, alles so wie damals. Mein Highlight folgte jedoch nach dem Ausprobieren der Gameboys bei Saturn:
Ich habe einen kleinen neuen Freund gefunden! Doch so wie ich mein 16-jähriges Ich nach ein paar Stunden "Mall" in die Erwachsenenwelt und zur Uni verabschieden musste, so musste ich auch den kleinen Chewy wieder verabschieden.

Hardest moment to say Godbye! Wuuuuaaaaaaaaaaarrrrrr.




Dienstag, 13. November 2012

DIENSTAG5#BusinessAsUsual

Dear Digital Diary,

heute wurde es wieder interessant bei der Arbeit und ich möchte darüber berichten. Ich konnte ja bereits vor einigen Wochen das Treffen mit Universal miterleben. Heute trafen wir uns mit dem Universum Filmverleih. Wir schauten uns zunächst zusammen den 3D Kinderfilm Ritter Rost an, der allerdings an einigen Stellen noch in der Post-Produktion war. Der Film ist nett gemacht und obwohl er für ein sehr junges Publikum konzipiert ist, habe ich mich nicht gelangweilt. Anschließend ging es direkt weiter mit dem Teenie- Pyschothriller The House at the End of the Street mit Jennifer Lawrence in der Hautrolle. Dieser Film sprach mich etwas näher an, obwohl die Hauptzielgruppe, meiner Meinung nach, eher bei 16-20 liegt. Danach gab es eine kurze Vorstellung des Marketings. Teilweise fand ich es fast schon erschreckend, ähnlich wie beim Vortrag der Universal, wie breit und unterschwellig Marketingstrategien angelegt werden. Kino und Film als Business. Das Praktikum ist so anders als das Studium und doch gefällt mir momentan eben diese Mischung.
Da mir keine passende Überleitung einfällt, gibt es jetzt einen krassen Bruch, für den ich mich fast schon ein bisschen schäme.
Gerade stellte ich mir nämlich die Frage an wen ich hier überhaupt schreibe. Ich meine: Wer soll das lesen? Ich habe weder das Gefühl für eine große Masse zu schreiben, noch ist das ein intimes Tagebuch nur für mich. Ich habe Probleme mit meiner Blogger Identität. Vielleicht sollte ich ein Gewinnspiel starten für meine Leser und Fans. Ich werde albern und gehe jetzt ins Bett, verspreche aber mich nochmal damit auseinander zu setzen.

Dienstag, 6. November 2012

DIENSTAG4#OMGYoulookgr8


Heute ging es im Seminar um Selbstmanagement. Wir haben uns heute beispielsweise den Vlog von Gregory Gorgeous einem Amateur, vielleicht sogar schon semi-professionellen Vlogger angeschaut.
Amateure die Vlogs betreiben bedienen oft mehrere Sparten. Sie stellen sich selbst oder ein bestimmtes Talent dar, sie unterhalten, kommentieren aktuelle Diskurse oder geben Tipps. Besonders in den Beauty Themen gibt es unzählige Videos, die Tipps und Tricks beinhalten. Sie können sogar als eigenes Genre angesehen werden: Make-up Tutorials. Oft steht dabei die Person im Vordergrund und es geht um weit mehr als unpersönliche Tipps, wie auch bei Gregory Gorgeous. 
Interessant fand ich, dass die Überlegungen im Seminar oft in die Richtung gingen, ob es überhaupt authentisch ist. Ist er wirklich so? Ist das nicht alles nur aufgesetzt?
Es ist eben eine extreme Form der Selbstdarstellung und vielleicht nicht für jeden etwas. Ich fand es jedenfalls sehr unterhaltsam und verstehe, dass er viele Fans hat. Er zeigt einfach wer er ist oder definiert sich ganz wie er will, egal was die Kritiker sagen. 


Passend dazu möchte ich mein, nicht ganz ernst gemeintes, Lieblings Make-up Tutorial vorstellen. Viel Spaß!