Yes, yes, yes! Ich habe meine zweite Bachelorprüfung bestanden, ebenfalls mit 1,0.
Dienstag, 29. Januar 2013
Dienstag, 22. Januar 2013
DIENSTAG15#Flashbacktuesday
Ich ernenne diesen Dienstag zum Flashbacktuesday. Grund dafür war die Welcome Back Party für meine Freundin Laura, die aus Dublin zurückkehrte. Ich und meine Freunde reservierten unsere Stammbar und lockten sie unter einem Vorwand in die Bar, sodass sie dann lauthals von all ihren Lieben überrascht worden ist. Sie sah glücklich aus, hat sie uns alle und ihr zu Hause doch mittlerweile auch schon vermisst.
Dann erinnerte ich mich ca. ein Jahr zurück an meine Welcome Back Überraschungsparty. Nach meinem Auslandsstudium in Paris habe ich mich total gefreut alle wieder zu sehen. Aber es war auch traurig die neu gewonnenen Freunde und sein Leben in Paris wieder zu verlassen. Das Ganze ist fast ein Jahr her und die Zeit verlief unglaublich schnell. Was davon übrig blieb?
Freunde, die um den Globus verteilt sind und viele schöne Erfahrungen und Erinnerungen, wie um 5 Uhr Nachts auf dem Place du Trocadéro auf die erste Metro zu warten. Mit vielen Leuten aus der Zeit habe ich heute noch Kontakt, online natürlich, per Skype oder Facebook. Gestern haben mein Freund und ich sogar in einer Skype Konferenz mit Freunden aus Brasilien einen Flug nach Sao Paulo gebucht um sie dort zu besuchen.
All dies wäre nicht möglich, wenn ich nicht online wäre und meine Kontakte dort nicht pflegen würde. Manchmal spielt es sogar keine Rolle ob sich diese in Sao Paulo, Atlanta, Paris, Berlin oder Düsseldorf befinden. Es bleibt einfach keine Zeit sich regelmäßig außerhalb von virtuellen Räumen zu treffen. Soziale Netzwerke vereinfachen die Kommunikation, obwohl sie echte Treffen nicht ersetzten können, die mir lieber wären. Sie überwindet aber lokale Grenzen und macht Kommunikation weniger anstrengend und bequemer. Gleichzeitig fordert sie aber doch immer und überall erreichbar zu sein.
Dieser Forderung setzte sich Alex Rühle entgegen und startete ein Experiment, welches wir heute im Seminar besprochen haben: Ohne Netz. Mein halbes Jahr offline. Puh, was würde das für mich bedeuten? Ich glaube es wäre ein massiver Einschnitt für mich. Ich benutze mein Smartphone mehrmals täglich um online zu gehen. Es sagt mir wie das Wetter heute wird, wann ich mit welchen Transportmitteln irgendwo hinkomme, es stellt mir meine Unterrichtsmaterialien zu Verfügung, stellt mir meine Mails durch, informiert mich über das Tagesgeschehen, navigiert mich und lässt mich meinen Tag organisieren.
Ehrlich gesagt wüsste ich gar nicht wie ich das überhaupt hinkriegen könnte, da online sein und kommunizieren sowohl in meinem Studium als auch bei der Arbeit ein fester Bestandteil geworden ist, den ich zudem auch in meinem Privatleben nicht missen möchte.
Dienstag, 15. Januar 2013
DIENSTAG14#HommageAnTwitter
Heute bereue ich es zum ersten Mal einen Blog zu schreiben,
anstatt dienstags einen netten Twitteraccount zu führen#müde#schnee#zuvielarbeit
Dienstag, 8. Januar 2013
DIENSTAG13#Liebe
Das heutige Seminar hatte das Thema Liebe in Zeiten des Internets.
Bereits zu Anfang wurde uns die Frage gestellt, was denn Liebe sei. Die Reaktionen hielten sich zurück. Wie sollte man diese Frage bloß beantworten? Sie ist ein beliebtes Forschungsgebiet in vielen Disziplinen und es gibt unzählige Definitionen und Überlegungen zu ihrer Entwicklung. Meinen wir auch wirklich gerade Liebe oder doch eher Zuneigung, Verliebtheit, Lust oder Romantik? Egal wie man es sich zusammenlegt, so ist es doch auffällig, dass die Liebe auch in Sozialen Netzwerken und auf Plattformen immer größere Bedeutung findet. Es gibt einschlägige Plattformen auf denen Singles ihren Partner fürs Leben kennenlernen oder ein einmaliges Abenteuer finden können. Bereits beim ersten Blick auf das Profil sieht man was der Partner zu bieten hat, jedenfalls das was er mich sehen lässt. Interessen, Hobbies, Vorlieben, Beruf, alles was dazu gehört, sogar ein Foto.
Doch was wenn alles zusammen passt? Gibt es das perfekte Match basierend auf Fakten? Eva Illouz behandelt dies in ihrem Aufsatz, Die Einbildungskraft und das Internet. Die Einbildungskraft, welche nötig sei um den Gegenüber idealisieren zu können wird geschwächt, weil ich bereits zu viel von ihm weiß. Er wird gewisserweise entmystifiziert. Zudem fehlt die körperliche, sinnliche Begegnung, die mich Attribute wie Sexyness erkennen lässt.
Ich kenne niemanden der sich bisher auf einer Partnerseite angemeldet hat oder es zumindest zugegeben hat. Dennoch spielen soziale Netzwerke eine große Rolle und man schreibt sich zunächst hin und her und trifft sich anschließend. Manchmal gibt es die große Enttäuschung und manchmal ist man über die vorangegangene Filterung froh und es läuft besser als man es vermutet hätte.
Die erste Kontaktaufnahme meines Freundes, der dieselbe Schule wie ich besucht hatte, aber eine Stufe über mir war, erfolgte vor 5 Jahren per Myspace. Haha, super sweet!
Bereits zu Anfang wurde uns die Frage gestellt, was denn Liebe sei. Die Reaktionen hielten sich zurück. Wie sollte man diese Frage bloß beantworten? Sie ist ein beliebtes Forschungsgebiet in vielen Disziplinen und es gibt unzählige Definitionen und Überlegungen zu ihrer Entwicklung. Meinen wir auch wirklich gerade Liebe oder doch eher Zuneigung, Verliebtheit, Lust oder Romantik? Egal wie man es sich zusammenlegt, so ist es doch auffällig, dass die Liebe auch in Sozialen Netzwerken und auf Plattformen immer größere Bedeutung findet. Es gibt einschlägige Plattformen auf denen Singles ihren Partner fürs Leben kennenlernen oder ein einmaliges Abenteuer finden können. Bereits beim ersten Blick auf das Profil sieht man was der Partner zu bieten hat, jedenfalls das was er mich sehen lässt. Interessen, Hobbies, Vorlieben, Beruf, alles was dazu gehört, sogar ein Foto.
Doch was wenn alles zusammen passt? Gibt es das perfekte Match basierend auf Fakten? Eva Illouz behandelt dies in ihrem Aufsatz, Die Einbildungskraft und das Internet. Die Einbildungskraft, welche nötig sei um den Gegenüber idealisieren zu können wird geschwächt, weil ich bereits zu viel von ihm weiß. Er wird gewisserweise entmystifiziert. Zudem fehlt die körperliche, sinnliche Begegnung, die mich Attribute wie Sexyness erkennen lässt.
Ich kenne niemanden der sich bisher auf einer Partnerseite angemeldet hat oder es zumindest zugegeben hat. Dennoch spielen soziale Netzwerke eine große Rolle und man schreibt sich zunächst hin und her und trifft sich anschließend. Manchmal gibt es die große Enttäuschung und manchmal ist man über die vorangegangene Filterung froh und es läuft besser als man es vermutet hätte.
Die erste Kontaktaufnahme meines Freundes, der dieselbe Schule wie ich besucht hatte, aber eine Stufe über mir war, erfolgte vor 5 Jahren per Myspace. Haha, super sweet!
Dienstag, 1. Januar 2013
DIENSTAG12#PizzaZumFrühstück
Frohes Neues alle Miteinander!
Da sich mein letzter Blogeintrag schon mit einer kleiner Tradition befasst hat, kommt hier die nächste: Neujahrspizzafrühstück. An Neujahr ist es quasi mein Gesetz zum Frühstück eine Pizza zu bestellen und genüsslich auf der Couch zu verspeisen. Yummy! Gott sei Dank liefert meine Pizzeria schon ab 15 Uhr an Neujahr, der Tag, an dem das Rausgehen statistisch gesehen am schwersten fällt (behaupte ich einfach mal). Mir ging es heute sehr gut nach einer fantastischen Silvesternacht. Die habe ich nämlich ganz schick bei Freunden verbracht und vieles gemacht, was man an Silvester so machen sollte. Der Dresscode war dieses Jahr von meiner Freundin, der diesjährigen Gastgeberin, vorgegeben. Jungs im Anzug und Mädchen in Abendkleidern. Die hielten dann Gott sei Dank einem pompösen Raclett-Essen auch noch stand. Alle leckeren Gemüse- und Fleischsorten waren sorgsam von den Gastgebern vorbereitet und geschnitten worden, chapeau!
Danach wurden die Drinks eher im Sitzen eingenommen und man unterhielt sich gut oder schaute zusammen verrückte Videos von früher an. Spätestens hier wurde mir klar, dass diese Art des Reinfeierns schöner ist als mit 100 Menschen in einer verrauchten Bar zu stehen. Um Punkt Null Uhr knallten die Sektkorken gegen die Raketen draußen an. Wir haben uns kurz die Feuerwerke vom Balkon aus angeschaut. Dann sind wir selber auf die Straße und haben alles angezündet was es zum anzünden gab. Silvester ist für manche die meistüberschätzte Nacht des Jahres. Für mich ist sie aber eher eine wundervolle Tradition, um das Jahr zu beenden. Genau genommen fängt diese aber schon am 31.12. tagsüber an. In einem dicken Notizbuch habe ich über die Jahre meine Vorsätze festgehalten, welche ich dann bilanziere. Zudem füge ich die bedeutendsten Ereignisse des Jahres dazu und schreibe meine Vorsätze für das kommende Jahr auf.
Wegen des starken Regens sind wir dieses Jahr nicht so lange draußen geblieben. Drinnen warteten schon ein öffentlich-rechtliches Konzert und ein paar Spiele mit alkoholischen Sonderregeln auf uns. Ich war froh, wenn der titelgebende Louie seine Loopings nicht über meinen Münzen drehte.
Viel glücklicher war ich dann allerdings später darüber, dass nicht nur mein Freund und ich, sondern auch der Nachtbus zur selben Zeit an der Haltestelle ankamen und unsere größte Sorge eigentlich nur noch war, was wir auf unsere morgendlichen Pizzen bestellen sollen. Ein Jahr das so beginnt kann doch nicht schlecht werden.
Da sich mein letzter Blogeintrag schon mit einer kleiner Tradition befasst hat, kommt hier die nächste: Neujahrspizzafrühstück. An Neujahr ist es quasi mein Gesetz zum Frühstück eine Pizza zu bestellen und genüsslich auf der Couch zu verspeisen. Yummy! Gott sei Dank liefert meine Pizzeria schon ab 15 Uhr an Neujahr, der Tag, an dem das Rausgehen statistisch gesehen am schwersten fällt (behaupte ich einfach mal). Mir ging es heute sehr gut nach einer fantastischen Silvesternacht. Die habe ich nämlich ganz schick bei Freunden verbracht und vieles gemacht, was man an Silvester so machen sollte. Der Dresscode war dieses Jahr von meiner Freundin, der diesjährigen Gastgeberin, vorgegeben. Jungs im Anzug und Mädchen in Abendkleidern. Die hielten dann Gott sei Dank einem pompösen Raclett-Essen auch noch stand. Alle leckeren Gemüse- und Fleischsorten waren sorgsam von den Gastgebern vorbereitet und geschnitten worden, chapeau!
Danach wurden die Drinks eher im Sitzen eingenommen und man unterhielt sich gut oder schaute zusammen verrückte Videos von früher an. Spätestens hier wurde mir klar, dass diese Art des Reinfeierns schöner ist als mit 100 Menschen in einer verrauchten Bar zu stehen. Um Punkt Null Uhr knallten die Sektkorken gegen die Raketen draußen an. Wir haben uns kurz die Feuerwerke vom Balkon aus angeschaut. Dann sind wir selber auf die Straße und haben alles angezündet was es zum anzünden gab. Silvester ist für manche die meistüberschätzte Nacht des Jahres. Für mich ist sie aber eher eine wundervolle Tradition, um das Jahr zu beenden. Genau genommen fängt diese aber schon am 31.12. tagsüber an. In einem dicken Notizbuch habe ich über die Jahre meine Vorsätze festgehalten, welche ich dann bilanziere. Zudem füge ich die bedeutendsten Ereignisse des Jahres dazu und schreibe meine Vorsätze für das kommende Jahr auf.
Wegen des starken Regens sind wir dieses Jahr nicht so lange draußen geblieben. Drinnen warteten schon ein öffentlich-rechtliches Konzert und ein paar Spiele mit alkoholischen Sonderregeln auf uns. Ich war froh, wenn der titelgebende Louie seine Loopings nicht über meinen Münzen drehte.
Viel glücklicher war ich dann allerdings später darüber, dass nicht nur mein Freund und ich, sondern auch der Nachtbus zur selben Zeit an der Haltestelle ankamen und unsere größte Sorge eigentlich nur noch war, was wir auf unsere morgendlichen Pizzen bestellen sollen. Ein Jahr das so beginnt kann doch nicht schlecht werden.
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