Dienstag, 30. Oktober 2012

DIENSTAG3#WishYouWereHere

Guten Abend,
Heute startete die wöchentliche Ringvorlesung "#WishYouWereHere. open technologies/social media."
Ich möchte zunächst anmerken, dass keine Vorlesung jemals einen so schönen Titel hatte wie diese.
Oliver Leistert eröffnete die Reihe mit seinem Vortrag "Was war Facebook?- Versuch einer theoretischen Einordnung". Die Vorlesung verlässt die gewohnten universitären Räumlichkeiten und findet im C60, dem Collaboratorium für kulturelle Praxis, statt. Der Ort war früher ein Bahnhof, was an vielen Stellen noch erkennbar ist. Heute finden dort regelmäßig Parties, kulturelle Veranstaltungen oder eben eine Vorlesung statt. Es ist wirklich sehr angenehm. Zu meiner linken eine Bar, über mir die Diskokugel und ein Heizkörper sorgt für kuschelige Wärme.
Fast schon zu kuschelig, denn ich wurde müde. Meine Tage sind nun vollgepackt, besonders der Dienstag: Uni, Praktikum, kurz Essen, Uni, zuhause um 21 Uhr. Aber ich denke ich muss mich einfach noch eingewöhnen und es wird besser. Außerdem war die Vorlesung wirklich sehr informativ und meine Müdigkeit verwandelte sich in Aufmerksamkeit. Es ging um Facebook und die immense Ausweitung des Konzerns. In Gebieten, die keine ausgebaute Internetverbindung besitzen, werden Mobiltelefone immer wichtiger. Es gibt dort die Facebook-Simcard, die auf älteren, nicht Internet-fähigen Handys den Zugang zu Facebook ermöglicht. Davon habe ich zuvor noch nie gehört. Ich denke ich werde das Thema in meinem Essay weiter behandeln. Jetzt fallen mir aber wirklich langsam die Augen zu. Gute Nacht!

Zum Schluss noch ein kleiner Post bei Instagram mit übertriebenem Filter. =)

#MEINEVORLESUNGISTEINEVENT
 

Dienstag, 23. Oktober 2012

DIENSTAG2#UCI

Heute habe ich einiges zu berichten. Die letzte Woche war anstrengend aber unglaublich gut. Ich habe meine B.A. Prüfung in Medienwissenschaft mit Bravour bestanden (!) und meinen Geburtstag nachgefeiert (!!).
Ich bin einfach sehr erleichtert und froh es hinter mir zu haben. Plötzlich, nach all den Abstinenzen um zu lernen, hat man wieder Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Schön ist auch, dass mein viermonatiges Praktikum gestern begonnen hat. Ich bin nun fleißige und sogar bezahlte Praktikantin beim Filmeinkauf von UCI. Die Zentrale ist praktischerweise in Nähe des Bochumer Hauptbahnhofs. So kann ich  für meine letzten drei Kurse schnell zur Uni und zurück. Sonst ist das Praktikum aber, bis auf die seminarbedingten Zeiten, Vollzeit angelegt. Ich glaube, dass ich wirklich viel lernen werde, jedenfalls musste ich bisher keinen obligatorischen Kaffee kochen. Der Filmeinkauf wählt aus welche Filme in den jeweiligen Kinos starten, verhandelt mit den Verleihern über Leihmieten und begehrte Einsätze, macht die Abrechnungen und bespricht dann wieder mit den Kinoleitern die genauen Zeiten und Säle. Dies erfordert vor allem ein großes Wissen über Filme, da Neustarts mit Hilfe von Vergleichsfilmen analysiert und kalkuliert werden müssen. Anders ausgedrückt heißt das: Es werden oft Filme geguckt.
Heute mittag stand ein Treffen mit Vertretern des Universal Filmverleihs an. Wir haben uns zusammen The Man with the Iron Fists angesehen, der von Tarantino mitproduziert wurde. Der Film lässt sich ins Action/Martial Arts Genre einordnen. Er war nicht wirklich mein Fall, dennoch war es interessant mitzubekommen, wie ein Gespräch zwischen großer Kinokette und Verleih abläuft. Zudem wurden noch andere Filme vorgestellt, wie Les Miserables, der mir wahrscheinlich besser gefallen würde.
Ich bin also gespannt wie es weitergeht.

Dienstag, 16. Oktober 2012

DIENSTAG1#DasErsteMal

Das erste Mal bloggen. Hier bin ich nun. Angemeldet, Standart Layout ausgewählt, ein paar Einstellungen und ich bin Teil der großen, weiten Blogger Community. Naja für's Erste zumindest.
Der eigentliche Grund warum ich hier bin ist ein medienwissenschaftliches Seminar namens "Ich bin Uns. Das (Selbst)Dokumentarische in Sozialen Medien". Da liegt es natürlich nahe selbst zu dokumentieren und genau das ist meine Aufgabe: Ein Dienstags Tagebuch führen! In welcher Form wir dies machen ist uns selbst überlassen. Ich kann jedoch leider absolut nichts mit Twitter, von dem wir auch dokumentieren können, anfangen. Vielleicht sind mir 140 Zeichen einfach nicht genug oder ich werde von solchen Tweets abgeschreckt:

Da fällt mir ein, dass ich streng genommen gar nicht so Blogger-jungfräulich bin. Bereits in anderen Seminaren habe ich gebloggt, wie zum Beispiel über das Filmfestival in Locarno 2010. Aber das war etwas anderes. Da ging es um das Festival, Filmkritiken, Fotos der Stadt, Impressionen und Filmschaffende. Hier geht es um mich und ich weiß ehrlich gesagt noch nicht was ich davon halten soll.
Klar, ich habe einen Facebookaccount, lade regelmäßig Bilder über Instagram hoch und klicke mich auch durch einige Blogs, aber nie habe ich einen eigenes Blog gestartet. Pläne dazu gab es schon, aber ich habe sie nie umgesetzt. Es würde mir wahrscheinlich leichter fallen über ein konkretes Thema zu bloggen. Andererseits kenne ich viele Leute, die angefangen haben zu bloggen, es aber nie durchgezogen haben. Irgendwann wurde es zu anstrengend und sie hatten keine Zeit mehr, was eigentlich heißt, sie waren nicht mehr bereit Zeit dafür zu investieren. Vielleicht würde mir sogar das gleiche Schicksal widerfahren.
Dabei geht es aber nicht um die Dokumentation an sich. Was das angeht bin ich schon fast peinlich genau. Ich führe seit 7 Jahren umfangreiche Terminkalender. Fragt mich also jemand was ich denn am 2.04.2009 gemacht hätte, kann ich diese Frage, nach einem kurzen Blick in mein Archiv, genau beantworten. Es ist mir wichtig zu wissen wann ich was gemacht habe. Aber öffentlich? Wahrscheinlich war es mir immer zu privat.
Die Pflicht wöchentlich zu dokumentieren ist somit gleichzeitig ein Experiment für mich. Wer weiß, vielleicht gefällt es mir sogar...