Das erste Mal bloggen. Hier bin ich nun. Angemeldet, Standart Layout ausgewählt, ein paar Einstellungen und ich bin Teil der großen, weiten Blogger Community. Naja für's Erste zumindest.
Der eigentliche Grund warum ich hier bin ist ein medienwissenschaftliches Seminar namens "Ich bin Uns. Das (Selbst)Dokumentarische in Sozialen Medien". Da liegt es natürlich nahe selbst zu dokumentieren und genau das ist meine Aufgabe: Ein Dienstags Tagebuch führen! In welcher Form wir dies machen ist uns selbst überlassen. Ich kann jedoch leider absolut nichts mit Twitter, von dem wir auch dokumentieren können, anfangen. Vielleicht sind mir 140 Zeichen einfach nicht genug oder ich werde von solchen Tweets abgeschreckt:
Da fällt mir ein, dass ich streng genommen gar nicht so Blogger-jungfräulich bin. Bereits in anderen Seminaren habe ich gebloggt, wie zum Beispiel über das Filmfestival in Locarno 2010. Aber das war etwas anderes. Da ging es um das Festival, Filmkritiken, Fotos der Stadt, Impressionen und Filmschaffende. Hier geht es um mich und ich weiß ehrlich gesagt noch nicht was ich davon halten soll.
Klar, ich habe einen Facebookaccount, lade regelmäßig Bilder über Instagram hoch und klicke mich auch durch einige Blogs, aber nie habe ich einen eigenes Blog gestartet. Pläne dazu gab es schon, aber ich habe sie nie umgesetzt. Es würde mir wahrscheinlich leichter fallen über ein konkretes Thema zu bloggen. Andererseits kenne ich viele Leute, die angefangen haben zu bloggen, es aber nie durchgezogen haben. Irgendwann wurde es zu anstrengend und sie hatten keine Zeit mehr, was eigentlich heißt, sie waren nicht mehr bereit Zeit dafür zu investieren. Vielleicht würde mir sogar das gleiche Schicksal widerfahren.
Dabei geht es aber nicht um die Dokumentation an sich. Was das angeht bin ich schon fast peinlich genau. Ich führe seit 7 Jahren umfangreiche Terminkalender. Fragt mich also jemand was ich denn am 2.04.2009 gemacht hätte, kann ich diese Frage, nach einem kurzen Blick in mein Archiv, genau beantworten. Es ist mir wichtig zu wissen wann ich was gemacht habe. Aber öffentlich? Wahrscheinlich war es mir immer zu privat.
Die Pflicht wöchentlich zu dokumentieren ist somit gleichzeitig ein Experiment für mich. Wer weiß, vielleicht gefällt es mir sogar...