Frohes Neues alle Miteinander!
Da sich mein letzter Blogeintrag schon mit einer kleiner Tradition befasst hat, kommt hier die nächste: Neujahrspizzafrühstück. An Neujahr ist es quasi mein Gesetz zum Frühstück eine Pizza zu bestellen und genüsslich auf der Couch zu verspeisen. Yummy! Gott sei Dank liefert meine Pizzeria schon ab 15 Uhr an Neujahr, der Tag, an dem das Rausgehen statistisch gesehen am schwersten fällt (behaupte ich einfach mal). Mir ging es heute sehr gut nach einer fantastischen Silvesternacht. Die habe ich nämlich ganz schick bei Freunden verbracht und vieles gemacht, was man an Silvester so machen sollte. Der Dresscode war dieses Jahr von meiner Freundin, der diesjährigen Gastgeberin, vorgegeben. Jungs im Anzug und Mädchen in Abendkleidern. Die hielten dann Gott sei Dank einem pompösen Raclett-Essen auch noch stand. Alle leckeren Gemüse- und Fleischsorten waren sorgsam von den Gastgebern vorbereitet und geschnitten worden, chapeau!
Danach wurden die Drinks eher im Sitzen eingenommen und man unterhielt sich gut oder schaute zusammen verrückte Videos von früher an. Spätestens hier wurde mir klar, dass diese Art des Reinfeierns schöner ist als mit 100 Menschen in einer verrauchten Bar zu stehen. Um Punkt Null Uhr knallten die Sektkorken gegen die Raketen draußen an. Wir haben uns kurz die Feuerwerke vom Balkon aus angeschaut. Dann sind wir selber auf die Straße und haben alles angezündet was es zum anzünden gab. Silvester ist für manche die meistüberschätzte Nacht des Jahres. Für mich ist sie aber eher eine wundervolle Tradition, um das Jahr zu beenden. Genau genommen fängt diese aber schon am 31.12. tagsüber an. In einem dicken Notizbuch habe ich über die Jahre meine Vorsätze festgehalten, welche ich dann bilanziere. Zudem füge ich die bedeutendsten Ereignisse des Jahres dazu und schreibe meine Vorsätze für das kommende Jahr auf.
Wegen des starken Regens sind wir dieses Jahr nicht so lange draußen geblieben. Drinnen warteten schon ein öffentlich-rechtliches Konzert und ein paar Spiele mit alkoholischen Sonderregeln auf uns. Ich war froh, wenn der titelgebende Louie seine Loopings nicht über meinen Münzen drehte.
Viel glücklicher war ich dann allerdings später darüber, dass nicht nur mein Freund und ich, sondern auch der Nachtbus zur selben Zeit an der Haltestelle ankamen und unsere größte Sorge eigentlich nur noch war, was wir auf unsere morgendlichen Pizzen bestellen sollen. Ein Jahr das so beginnt kann doch nicht schlecht werden.