Dienstag, 12. Februar 2013

DIENSTAG18#Berlinale2013




Berlin ist immer wieder einen Besuch wert und erst recht zur Berlinale. Die letzten 6 Tage kommen mir vor wie zwei Wochen. Ich bin noch etwas erkältet, schlafe definitiv zu wenig und ernähre mich ungesund. Dafür nutze ich meine Akkreditierung aus und habe schon viele Filme sehen können. Zum Glück muss ich mich, dank der Fachbesucher Akkreditierung , nicht jeden Tag für Karten anstellen. Wie letzte Woche bereits erwähnt gibt es Screenings der AG Kino in den Hackeschen Höfen. Besonders schön ist natürlich, dass ich mir das Hotelzimmer mit meinen fünf Kommilitonen teile und wir, spätestens nach der letzten Vorstellung, noch was zusammen machen können.


Zunächst war ich heute mittag in der Pressevorführung von Side Effects von Steven Soderbergh mit Jude Law, Rooney Mara und Catherine Zeta-Jones. Der Film hat mir sehr gut gefallen. Im Mittelpunkt des Films steht eine junge, depressive Frau, gespielt von Rooney Mara, die mithilfe von Tabletten wieder am Alltagsleben teilnehmen soll. Die titelgebenden Nebeneffekte jedoch bringen ihren Therapeuten (Jude Law) in eine missliche Lage, sodass er um seine Anerkennung und Existenz als Arzt kämpfen muss. Der Spannungsbogen wird stets hoch gehalten durch eine kalte, fast dunkle, Atmosphäre und trickreiche Twists, die ein gekonntes Katz-und-Maus-Spiel bis zum Ende auf den Höhepunkt treiben.



Nach dem Film musste ich mich ziemlich hetzen, weil es direkt mit der Tradeshow von StudioCanal weiterging. Sie fand in der wunderschönen Astor Filmlounge am Kurfürstendamm statt. Dort konnten wir uns nach einer kurzen Einführung und einem Buffett The Place Beyond the Pines, von den Machern von Drive, und I give it a year!, eine britischen Komödie, anschauen. Besonders der erste Film gefiel mir sehr gut.


Die nächsten zwei Bilder sind ein Nachtrag der vergangenen Woche:
Regisseur und Ensemble von Les Miserables: Tom Hooper, Amanda Seyfried, Eddie Redmayne, Anne Hathaway, Hugh Jackmann


Hallo Joseph Gordon Levitt! Es ist tatsächlich passiert. Ich konnte ihn treffen und sogar kurz mit ihm reden. Er war nett und hoch professionell. Er tat mir aber fast schon etwas Leid, wie er immer wieder das gleiche sagen musste. Den Film konnten wir uns danach im Friedrichstadtpalast angucken. Don John's Addiction gehört definitiv zu meinen Favoriten dieses Jahr.

Erste Reaktionen auf Facebook: Pic or it didn't happen! Bittesehr:




Heute Abend geht es dann noch auf die Deutschlandpremiere von Hänsel & Gretel: Hexenjäger. Puh, vielleicht mache ich aber vorher noch ein kleines Nickerchen. Die warme Milch ist schon da!




Grüße aus Berlin!


Nachtrag zu ein paar Filmen, die mich sonst noch im Berlinale-Programm angesprochen haben:

Promised Land
Matt Damon hat mal wieder ein Drehbuch geschrieben! Diesmal mit dem The Office-Star John Krasinski zusammen, wobei es sich beide nicht nehmen lassen die schauspielerische Leistung des jeweils Anderen zu toppen. Politisch, aktuell und aufrüttelnd soll der Plot um ein Erdgasunternehmen sein, das eine kleine Ortschaft in den USA aufkaufen will um mittels "Fracking" das gasförmige Geld aus dem Boden zu pressen. Das umstrittende chemische Verfahren wird aktuell vielerorts angewendet, um die Wirtschaftlichkeit für die Erdgasförderung zu erhöhen. Der Wirtschaftsriese liefert sich im Film einen Kampf mit einer Umwelthilfsorganisation um die Stimmen der Kleinstadt. Wer am Ende die Bürger überzeugt, kann ich natürlich nicht verraten.

Don Jon's Addiction
Don Jons Leben weist einige klare Regeln auf: Die sonntaglichen Kirchengänge sowie die darauffolgenden Abendessen mit der Familie. Sein schwarzer Sportwagen, den er, wie seine Wohnung, peinlich genau pflegt. Das Fitnessstudio. Die Jungs, mit denen er immer feiern geht und die vielen One-Night-Stands. Doch eine Sache zieht er dem allen vor: Pornos. Joseph-Gordon Levitt hat eine ganz genaue Vorstellung wie das Leben eines Pornosüchtigen aussieht. Als Regisseur (und Hauptdarsteller) sorgt er mit coolen Schnitten und gut gemischter Musik für eine lässige, witzige, sexuelle Aura rund um seine Hauptperson, für die man direkt mitfiebert. Schließlich ist er ja nur auf der Suche nach einer 10. Erreicht Barbara (Scarlett Johansson) die Höchstnote auf der Skala und gibt Jon seine geliebten Pornos für sie auf?
Der Film verfolgt eine klare Linie und hat mich die ganze Zeit unterhalten. Auch aufgrund seines unglaublich homogenen Casts und einem hochaufspielenden Leinwandpaar Levitt/Johansson.

Dienstag, 5. Februar 2013

DIENSTAG17#Wow

Noch zwei Tage dann startet die Berlinale 2013!
Zusammen mit Kim geht es mit dem Zug von Essen über Minden nach Berlin. Das ist vieeeeel billiger, denn nach Minden kommen NRW- Ticket Besitzer sowieso ohne weitere Kosten.
Ich war bereits zwei Mal auf der Berlinale und habe mich als Student akkreditieren lassen. Dieses Jahr kann ich mich von der Arbeit akkreditieren lassen und steige somit zum Fachbesucher auf, hehe.
Neben dem normalen Programm kann ich also auch in Screenings der AG Kino Guilde in den Hackeschen Höfen. Dazu gibt es dann noch zahlreiche Einladungen zu Filmpremieren, Parties oder Tradeshows von Verleihern. Meine Aufgabe bestand heute darin all die Termine zu sortieren und im System zu erfassen, damit jeder automatisch eine Einladung bekommt.
Über diese Einladung freue ich mich ganz besonders:


Wow, wow, wow. Das ist mein Schlusswort.

Dienstag, 29. Januar 2013

DIENSTAG16#Celebration

Yes, yes, yes! Ich habe meine zweite Bachelorprüfung bestanden, ebenfalls mit 1,0.
Ich weiß gar nicht was ich schreiben soll, muss ich doch die ganze Zeit nur grinsen. Ich halte es heute lieber kurz und lasse das Internet für mich sprechen. Bilder sagen doch mehr als tausend Worte:

Dienstag, 22. Januar 2013

DIENSTAG15#Flashbacktuesday



Ich ernenne diesen Dienstag zum Flashbacktuesday. Grund dafür war die Welcome Back Party für meine Freundin Laura, die aus Dublin zurückkehrte. Ich und meine Freunde reservierten unsere Stammbar und lockten sie unter einem Vorwand in die Bar, sodass sie dann lauthals von all ihren Lieben überrascht worden ist. Sie sah glücklich aus, hat sie uns alle und ihr zu Hause doch mittlerweile auch schon vermisst.
Dann erinnerte ich mich ca. ein Jahr zurück an meine Welcome Back Überraschungsparty. Nach meinem Auslandsstudium in Paris habe ich mich total gefreut alle wieder zu sehen. Aber es war auch traurig die neu gewonnenen Freunde und sein Leben in Paris wieder zu verlassen. Das Ganze ist fast ein Jahr her und die Zeit verlief unglaublich schnell. Was davon übrig blieb?
Freunde, die um den Globus verteilt sind und viele schöne Erfahrungen und Erinnerungen, wie um 5 Uhr Nachts auf dem Place du Trocadéro auf die erste Metro zu warten. Mit vielen Leuten aus der Zeit habe ich heute noch Kontakt, online natürlich, per Skype oder Facebook. Gestern haben mein Freund und ich sogar in einer Skype Konferenz mit Freunden aus Brasilien einen Flug nach Sao Paulo gebucht um sie dort zu besuchen.
All dies wäre nicht möglich, wenn ich nicht online wäre und meine Kontakte dort nicht pflegen würde. Manchmal spielt es sogar keine Rolle ob sich diese in Sao Paulo, Atlanta, Paris, Berlin oder Düsseldorf befinden. Es bleibt einfach keine Zeit sich regelmäßig außerhalb von virtuellen Räumen zu treffen. Soziale Netzwerke vereinfachen die Kommunikation, obwohl sie echte Treffen nicht ersetzten können, die mir lieber wären. Sie überwindet aber lokale Grenzen und macht Kommunikation weniger anstrengend und bequemer. Gleichzeitig fordert sie aber doch immer und überall erreichbar zu sein.
Dieser Forderung setzte sich Alex Rühle entgegen und startete ein Experiment, welches wir heute im Seminar besprochen haben: Ohne Netz. Mein halbes Jahr offline. Puh, was würde das für mich bedeuten? Ich glaube es wäre ein massiver Einschnitt für mich. Ich benutze mein Smartphone mehrmals täglich um online zu gehen. Es sagt mir wie das Wetter heute wird, wann ich mit welchen Transportmitteln irgendwo hinkomme, es stellt mir meine Unterrichtsmaterialien zu Verfügung, stellt mir meine Mails durch, informiert mich über das Tagesgeschehen, navigiert mich und lässt mich meinen Tag organisieren.
Ehrlich gesagt wüsste ich gar nicht wie ich das überhaupt hinkriegen könnte, da online sein und kommunizieren sowohl in meinem Studium als auch bei der Arbeit ein fester Bestandteil geworden ist, den ich zudem auch in meinem Privatleben nicht missen möchte.

Dienstag, 15. Januar 2013

DIENSTAG14#HommageAnTwitter



Heute bereue ich es zum ersten Mal einen Blog zu schreiben, anstatt dienstags einen netten Twitteraccount zu führen#müde#schnee#zuvielarbeit

Dienstag, 8. Januar 2013

DIENSTAG13#Liebe

Das heutige Seminar hatte das Thema Liebe in Zeiten des Internets.
Bereits zu Anfang wurde uns die Frage gestellt, was denn Liebe sei. Die Reaktionen hielten sich zurück. Wie sollte man diese Frage bloß beantworten? Sie ist ein beliebtes Forschungsgebiet in vielen Disziplinen und es gibt unzählige Definitionen und Überlegungen zu ihrer Entwicklung. Meinen wir auch wirklich gerade Liebe oder doch eher Zuneigung, Verliebtheit, Lust oder Romantik? Egal wie man es sich zusammenlegt, so ist es doch auffällig, dass die Liebe auch in Sozialen Netzwerken und auf Plattformen immer größere Bedeutung findet. Es gibt einschlägige Plattformen auf denen Singles ihren Partner fürs Leben kennenlernen oder ein einmaliges Abenteuer finden können. Bereits beim ersten Blick auf das Profil sieht man was der Partner zu bieten hat, jedenfalls das was er mich sehen lässt. Interessen, Hobbies, Vorlieben, Beruf, alles was dazu gehört, sogar ein Foto.
Doch was wenn alles zusammen passt? Gibt es das perfekte Match basierend auf Fakten? Eva Illouz behandelt dies in ihrem Aufsatz, Die Einbildungskraft und das Internet. Die Einbildungskraft, welche nötig sei um den Gegenüber idealisieren zu können wird geschwächt, weil ich bereits zu viel von ihm weiß. Er wird gewisserweise entmystifiziert. Zudem fehlt die körperliche, sinnliche Begegnung, die mich Attribute wie Sexyness erkennen lässt.
Ich kenne niemanden der sich bisher auf einer Partnerseite angemeldet hat oder es zumindest zugegeben hat. Dennoch spielen soziale Netzwerke eine große Rolle und man schreibt sich zunächst hin und her und trifft sich anschließend. Manchmal gibt es die große Enttäuschung und manchmal ist man über die vorangegangene Filterung froh und es läuft besser als man es vermutet hätte.
Die erste Kontaktaufnahme meines Freundes, der dieselbe Schule wie ich besucht hatte, aber eine Stufe über mir war, erfolgte vor 5 Jahren per Myspace. Haha, super sweet!


Dienstag, 1. Januar 2013

DIENSTAG12#PizzaZumFrühstück

Frohes Neues alle Miteinander!

Da sich mein letzter Blogeintrag schon mit einer kleiner Tradition befasst hat, kommt hier die nächste: Neujahrspizzafrühstück. An Neujahr ist es quasi mein Gesetz zum Frühstück eine Pizza zu bestellen und genüsslich auf der Couch zu verspeisen. Yummy! Gott sei Dank liefert meine Pizzeria schon ab 15 Uhr an Neujahr, der Tag, an dem das Rausgehen statistisch gesehen am schwersten fällt (behaupte ich einfach mal). Mir ging es heute sehr gut nach einer fantastischen Silvesternacht. Die habe ich nämlich ganz schick bei Freunden verbracht und vieles gemacht, was man an Silvester so machen sollte. Der Dresscode war dieses Jahr von meiner Freundin, der diesjährigen Gastgeberin, vorgegeben. Jungs im Anzug und Mädchen in Abendkleidern. Die hielten dann Gott sei Dank einem pompösen Raclett-Essen auch noch stand. Alle leckeren Gemüse- und Fleischsorten waren sorgsam von den Gastgebern vorbereitet und geschnitten worden, chapeau!
Danach wurden die Drinks eher im Sitzen eingenommen und man unterhielt sich gut oder schaute zusammen verrückte Videos von früher an. Spätestens hier wurde mir klar, dass diese Art des Reinfeierns schöner ist als mit 100 Menschen in einer verrauchten Bar zu stehen. Um Punkt Null Uhr knallten die Sektkorken gegen die Raketen draußen an. Wir haben uns kurz die Feuerwerke vom Balkon aus angeschaut. Dann sind wir selber auf die Straße und haben alles angezündet was es zum anzünden gab. Silvester ist für manche die meistüberschätzte Nacht des Jahres. Für mich ist sie aber eher eine wundervolle Tradition, um das Jahr zu beenden. Genau genommen fängt diese aber schon am 31.12. tagsüber an. In einem dicken Notizbuch habe ich über die Jahre meine Vorsätze festgehalten, welche ich dann bilanziere. Zudem füge ich die bedeutendsten Ereignisse des Jahres dazu und schreibe meine Vorsätze für das kommende Jahr auf.
Wegen des starken Regens sind wir dieses Jahr nicht so lange draußen geblieben. Drinnen warteten schon ein öffentlich-rechtliches Konzert und ein paar Spiele mit alkoholischen Sonderregeln auf uns. Ich war froh, wenn der titelgebende Louie seine Loopings nicht über meinen Münzen drehte.
Viel glücklicher war ich dann allerdings später darüber, dass nicht nur mein Freund und ich, sondern auch der Nachtbus zur selben Zeit an der Haltestelle ankamen und unsere größte Sorge eigentlich nur noch war, was wir auf unsere morgendlichen Pizzen bestellen sollen. Ein Jahr das so beginnt kann doch nicht schlecht werden.

Dienstag, 25. Dezember 2012

DIENSTAG11#GuteZeit


"Hey Tanja, jetzt leg doch mal bitte das Notebook weg!"
Alles klar, ich versuche es ganz schnell zu machen. Schließlich haben Blogger an Feiertagen auch nicht immer frei. Es ist Weihnachten #favoritehollydayoftheyear! Gestern wurde mit der engsten Familie gefeiert. Zum Essen gibt es leckeren Karpfen, immer! Meine Familie kommt teilweise aus Polen und so haben wir diese Tradition weitergeführt. Wir sitzen oft bis ganz spät zusammen und es ist total entspannt und einfach nur schön. Morgen geht es wieder zur Familie mit Tanten, Onkeln, Cousins und Cousinen.
Alles ist schön fest eingeplant. In den letzten Jahren hat sich außerdem am ersten Weihnachtstag noch eine schöne Tradition entwickelt. Am ersten Weihnachtstag setze ich mich mit meinen engsten Freunden zusammen und wir kochen zusammen tolles Essen mit mehreren Gängen während die besten Weihnachtshits aus den 60ern laufen. Jetzt gerade fühle ich mich satt und mehr als zufrieden. Mittlerweile sind wir zudem auf Drinks und Bier umgestiegen und das Wichteln geht gleich los.

Ich hoffe euch geht es genauso gut wie mir, Frohe Weihnachten!


Dienstag, 18. Dezember 2012

DIENSTAG10#Dublin

I'm back! Gestern genau genommen. Da der Tag heute wieder ziemlich voll war, kam ich noch nicht dazu meine Sachen auszupacken. Alles liegt verstreut auf dem Boden. Zwischen Souvenirs und Einkäufen kramte ich heute morgen meinen Kulturbeutel raus. 
Dublin war toll, nur viel zu kurz leider. Alles war so schön beleuchtet, auch gerade wegen der Vorweihnachtszeit. Besonders die Pubs im Viertel Temple Bar.


Hier stehen Laura und ich vor dem wohl bekanntesten Pub, der Templebar. Wir waren in vielen verschiedenen Pubs und fast immer gab es dort gute Livemusik. Die Stimmung in den Pubs ist total entspannt und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Hier feiern verschiedene Altersklassen zusammen und alle singen mit.
Ich konnte zudem viele Weihnachtsgeschenke kaufen, was mir einiges an Shopping Touren erspart.
Einen wunderschönen Tag verbrachten wir außerdem in Howth, eine kleine Stadt in der Nähe von Dublin. Dort haben wir eine Wandertour entlang der Felsen gemacht und konnten das Meer sehen. An einigen Stellen wurde es sogar ziemlich steil. Mich erinnerte der Ort an den Schauplatz von Shutter Island. Leider kann ich hier spontan keine Fotos von Howth hochladen, da ich diese mit meiner Nikon geschossen habe.



Die oberen Bilder stammen von meinem Handy. Die ersten beiden im Templebar Viertel wurden am frühen Abend gemacht, als die Straßen noch nicht so voll war. Das letzte entstand im Rocket Diner. Dort gibt es richtig gute Milchshakes! Richtig schön war es in Bewleys Café wo wir öfter frühstücken waren. Es existiert seit 1927 und hat eine wunderschöne Einrichtung. Außerdem sind die Bagels wirklich fantastisch.
Für mehr bin ich jetzt einfach viel zu müde. Der Alltag hat mich wieder und doch ging heute alles darum den kurzen Trip zu resümieren.

Dienstag, 11. Dezember 2012

DIENSTAG9#Fliegen

Morgen geht es nach Dublin! Yes, yes, yes!
Meine liebe Freundin Laura macht gerade ein Auslandssemester in Dublin und ich werde sie besuchen.
Ich freue mich wirklich sehr auf die fünf Tage. Langsam könnte ich ein bisschen Urlaub auch vertragen. Koffer sind gepackt, Tickets ausgedruckt, Lunchpaket ist auch schon fertig. Ich liebe verreisen, besonders wenn man zu Freunden fährt, die dort schon immer leben oder dort studieren. Man ist nicht auf Touristenführer angewiesen und lernt die Stadt von einer ganz anderen Seite kennen. Nächsten Sommer soll es zu Freunden nach Brasilien und Amerika gehen. Ich lernte sie während meines Auslandssemesters in Paris kennen.
Bleibt nur die eine Sache, die mir immer wieder zu schaffen macht: Fliegen. So sehr ich Reisen mag, die Freude setzt erst ein, wenn ich wieder auf dem Boden bin. Eigentlich verstehe ich es selbst nicht so ganz. Ich habe keine Höhenangst, keine Klaustrophobie, kein Problem mit vielen Menschen und Achterbahnen finde ich auch okay. Eigentlich habe ich einfach nur Angst abzustürzen. Wenn das 100% ausgeschlossen werden könnte, würde mich Fliegen nicht im geringsten stören. Ehrlich gesagt macht es mir sogar im Nachhinein Spaß. Ja, Fliegen ist eigentlich toll! Schade nur, dass es eben diese Ängste auslöst. Freudig nervös recherchiere ich jetzt über Teleport und wann er endlich erfunden wird.

Ich wünschte es gäbe Teleport!!!



Dienstag, 4. Dezember 2012

DIENSTAG8#BreakingBack

Ab 19 Jahren baut der Körper ab. Das habe ich mal gelesen und in den letzten Tagen habe ich es sogar gespürt. Mein Rücken macht mir seit längerer Zeit etwas zu schaffen und so hatte ich heute Nachmittag einen Termin beim Orthopäden, auf den ich bestimmt einen Monat warten musste. Auf den Termin natürlich, nicht auf den Orthopäden in der Praxis. Dieser war auf typischen Birkenstocks doch recht flott unterwegs.
Ganz so schlimm, wie es die die Überschrift Breaking Back ankündigt, ist es dann doch nicht gewesen. Ich musste es mir auf der gemütlichen Liege recht machen und mein Rücken wurde untersucht. Dann folgten einige gekonnte Handgriffe und es knackte mehrere Male. Im unteren Teil der Wirbelsäule hatten sich die Wirbel etwas verschoben und der Arzt renkte sie wieder ein. Ein interessantes Geräusch dieses Knacken, so gar nicht organisch, sondern eher mechanisch. Und nun funktioniert sie wieder, die so wichtige Wirbelsäule, die Schmerzen sind weg. Zum Schluss bekam ich dann noch den obligatorischen Rückentraining-Zettel, aber Schwimmen ist auch gut und das mache ich ja regelmäßig.
Als ich die Praxis raus zur Essener Innenstadt verließ war es bereits dunkel und ich spazierte noch ein bisschen über den Weihnachtsmarkt. Die vorweihnachtliche Stimmung erreicht mich in der Regel genau ab dem Ersten Advent und so kam es, dass dies heute mein erster wirklich weihnachtlicher Streifzug über den so erleuchteten Markt war. Glühwein und Churros wechseln sich mit gebrannten Mandeln, T-Shirts mit Tiermotiven und Kerzen ab. Wirklich nützliche Sachen gibt es sicherlich nicht auf dem Weihnachtsmarkt, aber darum geht es ja auch gar nicht. Ich schaute mir lieber noch ein wenig das Karussell an und erinnerte mich an meine kindliche Vorfreude auf Weihnachten. Das ist bestimmt auch viel gesünder als drüber nachzudenken, dass der Körper ab 19 abbaut.



P.S.: Habe gerade angefangen die Serie "Breaking Bad" zu gucken.
Crystal klare Empfehlung!

Dienstag, 27. November 2012

DIENSTAG7#LifeInADay

Das Seminar verlief heute morgen besonders entspannt. Wir sahen uns zusammen die Dokumentation "Life in a Day" von Kevin Macdonald an. Der 95-minütige Film zeigt Filmaufnahmen aus der ganzen Welt, die am 24. Juli 2010 gemacht worden sind. Aus einer Auswahl von 80.000 Youtube Clips wurde ein collagen-artiger Tagesablauf zusammengefügt. Die Clips sind sehr unterschiedlich, sowohl inhaltlich, als auch technisch. Die einzelnen Clips zeigen individuelle Schicksale, welche oft tief in den privaten Bereich gehen. Er zeigt krasse Gegensätze zwischen arm und reich, gesund und krank, jung und alt, glücklich und tragisch. Ich hatte den Film bereits vor einiger Zeit gesehen, habe mich aber gefreut ihn mir nochmal gemeinschaftlich im Seminar ansehen zu können. Ich finde den Film sehr berührend. Man ist hin- und hergerissen zwischen lustigen, interessanten und sehr traurigen Momenten, die unter die Haut gehen.
Vielen Menschen wird der Tag als ein sehr tragischer in Erinnerung sein. In Duisburg fand an diesem Tag die Loveparade 2010 statt, bei der eine Massenpanik ausbrach und 21 Menschen starben und Hunderte verletzt worden sind. Sofort erinnere ich mich an die Bilder und Berichterstattungen. Ich machte mir Sorgen um Freunde und Bekannte, die ich dort vermutet hatte und versuchte zu erreichen. Ich hatte das Glück niemanden zu kennen, der betroffen war. Dennoch hatte ich danach schon ein mulmiges Gefühl im Bauch. Wie schnell kann so eine Panik ausbrechen? Wie gefährlich können Massenveranstaltungen sein? Wie gut sind die Notfallpläne der Veranstalter?
Auch durch die Dokumentation habe ich mich heute nochmal daran erinnert, wie ich einige Tage nach dieser Katastrophe Freunde in Duisburg besuchte und mir selber ein Bild von dem Ort machen wollte. Obwohl die Tunnel zum Gelände mir an diesem Tag groß erschienen, hatte ich das Gefühl eingeengt zu werden. Die vielen Internetvideos der letzten Tage hatten bewiesen, dass so ein großer Tunnel ganz schnell voll war und winzig erschien. An der Stelle, an der es hoch zum Gelände ging waren Zäune. Sie waren mit Blumen behangen und viele Kerzen standen davor. Hinter den Zäunen lagen noch viel mehr Zäune, die jedoch in alle Richtungen verbogen waren und deutlich vom Kampf der Menschen zeugten. Wenn ich die Worte schreibe, bekomme ich wieder einen kalten Schauer über den Rücken, da auch ich an diesem Tag dort hätte stehen können.

Dies ist eigentlich nur eine kurze Sequenz in "Life in a Day", der einen Tagesablauf als Inhalt hat, der eben für jeden etwas anderes bedeuten kann und zeigt wie nah Freude und Leid beieinanderliegen. Er überquert nationale Grenzen und verbindet die vielen Facetten unseres Lebens nur über genau diesen Tagesablauf. Egal wo sich die Menschen auf der Welt befinden, sie wachen auf, verbringen ihren Tag und gehen schlafen.

Hier ist der Trailer von "Life in a Day". Ihr findet den vollen Film bei Youtube und solltet ihn euch unbedingt mal ansehen!




Dienstag, 20. November 2012

DIENSTAG6#Mall

Let's go to the Mall!

Heute musste ich nicht zur Arbeit gehen und hatte zwischen Seminar und Vorlesung 6 Stunden Zeit. Deswegen verabredete ich mich mit Freunden im Essener Einkaufszentrum am Limbecker Platz, eines der größten innerstädtischen Einkaufszentren Europas. Dort war ich schon sehr lange nicht mehr, jedenfalls nicht um dort einfach nur abzuhängen. Dies ist im Alter von 16 sicherlich eines der größten Hobbies der meisten Jugendlichen und ja, auch ich zähle mich dazu. Sich mit Freunden zu treffen und Stunden in diesen großen Konsumpalästen zu verbringen ohne ein großes Ziel zu haben stand auch in meinem Kalender öfters dick angestrichen!
In 12 Läden Sachen anprobiert ohne etwas zu kaufen? Check!
Stunden für einen einzigen Milchshake im Café zu brauchen? Check!
In der "Fressmeile" sitzen und fremde Leute beobachten? Check!
Bei Saturn Playstation spielen bis die Augen wehtun? Check!

Tja, und genau dafür hatte ich diesen Dienstag Stunden Zeit. Nicht, wie sonst, habe ich zu meinen Freuden gesagt, wo ich genau hin muss und welche Bahn ich später erreichen will, sondern habe mich einfach "treiben lassen". Und ich denke, dass das heutzutage auch mal was Besonderes sein kann. So kam es, dass fünf Studenten einen ganzen Nachmittag lang das Einkaufszentrum unsicher machten. Essen, Shoppen, Bummeln, Spielen, alles so wie damals. Mein Highlight folgte jedoch nach dem Ausprobieren der Gameboys bei Saturn:
Ich habe einen kleinen neuen Freund gefunden! Doch so wie ich mein 16-jähriges Ich nach ein paar Stunden "Mall" in die Erwachsenenwelt und zur Uni verabschieden musste, so musste ich auch den kleinen Chewy wieder verabschieden.

Hardest moment to say Godbye! Wuuuuaaaaaaaaaaarrrrrr.




Dienstag, 13. November 2012

DIENSTAG5#BusinessAsUsual

Dear Digital Diary,

heute wurde es wieder interessant bei der Arbeit und ich möchte darüber berichten. Ich konnte ja bereits vor einigen Wochen das Treffen mit Universal miterleben. Heute trafen wir uns mit dem Universum Filmverleih. Wir schauten uns zunächst zusammen den 3D Kinderfilm Ritter Rost an, der allerdings an einigen Stellen noch in der Post-Produktion war. Der Film ist nett gemacht und obwohl er für ein sehr junges Publikum konzipiert ist, habe ich mich nicht gelangweilt. Anschließend ging es direkt weiter mit dem Teenie- Pyschothriller The House at the End of the Street mit Jennifer Lawrence in der Hautrolle. Dieser Film sprach mich etwas näher an, obwohl die Hauptzielgruppe, meiner Meinung nach, eher bei 16-20 liegt. Danach gab es eine kurze Vorstellung des Marketings. Teilweise fand ich es fast schon erschreckend, ähnlich wie beim Vortrag der Universal, wie breit und unterschwellig Marketingstrategien angelegt werden. Kino und Film als Business. Das Praktikum ist so anders als das Studium und doch gefällt mir momentan eben diese Mischung.
Da mir keine passende Überleitung einfällt, gibt es jetzt einen krassen Bruch, für den ich mich fast schon ein bisschen schäme.
Gerade stellte ich mir nämlich die Frage an wen ich hier überhaupt schreibe. Ich meine: Wer soll das lesen? Ich habe weder das Gefühl für eine große Masse zu schreiben, noch ist das ein intimes Tagebuch nur für mich. Ich habe Probleme mit meiner Blogger Identität. Vielleicht sollte ich ein Gewinnspiel starten für meine Leser und Fans. Ich werde albern und gehe jetzt ins Bett, verspreche aber mich nochmal damit auseinander zu setzen.

Dienstag, 6. November 2012

DIENSTAG4#OMGYoulookgr8


Heute ging es im Seminar um Selbstmanagement. Wir haben uns heute beispielsweise den Vlog von Gregory Gorgeous einem Amateur, vielleicht sogar schon semi-professionellen Vlogger angeschaut.
Amateure die Vlogs betreiben bedienen oft mehrere Sparten. Sie stellen sich selbst oder ein bestimmtes Talent dar, sie unterhalten, kommentieren aktuelle Diskurse oder geben Tipps. Besonders in den Beauty Themen gibt es unzählige Videos, die Tipps und Tricks beinhalten. Sie können sogar als eigenes Genre angesehen werden: Make-up Tutorials. Oft steht dabei die Person im Vordergrund und es geht um weit mehr als unpersönliche Tipps, wie auch bei Gregory Gorgeous. 
Interessant fand ich, dass die Überlegungen im Seminar oft in die Richtung gingen, ob es überhaupt authentisch ist. Ist er wirklich so? Ist das nicht alles nur aufgesetzt?
Es ist eben eine extreme Form der Selbstdarstellung und vielleicht nicht für jeden etwas. Ich fand es jedenfalls sehr unterhaltsam und verstehe, dass er viele Fans hat. Er zeigt einfach wer er ist oder definiert sich ganz wie er will, egal was die Kritiker sagen. 


Passend dazu möchte ich mein, nicht ganz ernst gemeintes, Lieblings Make-up Tutorial vorstellen. Viel Spaß!


Dienstag, 30. Oktober 2012

DIENSTAG3#WishYouWereHere

Guten Abend,
Heute startete die wöchentliche Ringvorlesung "#WishYouWereHere. open technologies/social media."
Ich möchte zunächst anmerken, dass keine Vorlesung jemals einen so schönen Titel hatte wie diese.
Oliver Leistert eröffnete die Reihe mit seinem Vortrag "Was war Facebook?- Versuch einer theoretischen Einordnung". Die Vorlesung verlässt die gewohnten universitären Räumlichkeiten und findet im C60, dem Collaboratorium für kulturelle Praxis, statt. Der Ort war früher ein Bahnhof, was an vielen Stellen noch erkennbar ist. Heute finden dort regelmäßig Parties, kulturelle Veranstaltungen oder eben eine Vorlesung statt. Es ist wirklich sehr angenehm. Zu meiner linken eine Bar, über mir die Diskokugel und ein Heizkörper sorgt für kuschelige Wärme.
Fast schon zu kuschelig, denn ich wurde müde. Meine Tage sind nun vollgepackt, besonders der Dienstag: Uni, Praktikum, kurz Essen, Uni, zuhause um 21 Uhr. Aber ich denke ich muss mich einfach noch eingewöhnen und es wird besser. Außerdem war die Vorlesung wirklich sehr informativ und meine Müdigkeit verwandelte sich in Aufmerksamkeit. Es ging um Facebook und die immense Ausweitung des Konzerns. In Gebieten, die keine ausgebaute Internetverbindung besitzen, werden Mobiltelefone immer wichtiger. Es gibt dort die Facebook-Simcard, die auf älteren, nicht Internet-fähigen Handys den Zugang zu Facebook ermöglicht. Davon habe ich zuvor noch nie gehört. Ich denke ich werde das Thema in meinem Essay weiter behandeln. Jetzt fallen mir aber wirklich langsam die Augen zu. Gute Nacht!

Zum Schluss noch ein kleiner Post bei Instagram mit übertriebenem Filter. =)

#MEINEVORLESUNGISTEINEVENT
 

Dienstag, 23. Oktober 2012

DIENSTAG2#UCI

Heute habe ich einiges zu berichten. Die letzte Woche war anstrengend aber unglaublich gut. Ich habe meine B.A. Prüfung in Medienwissenschaft mit Bravour bestanden (!) und meinen Geburtstag nachgefeiert (!!).
Ich bin einfach sehr erleichtert und froh es hinter mir zu haben. Plötzlich, nach all den Abstinenzen um zu lernen, hat man wieder Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Schön ist auch, dass mein viermonatiges Praktikum gestern begonnen hat. Ich bin nun fleißige und sogar bezahlte Praktikantin beim Filmeinkauf von UCI. Die Zentrale ist praktischerweise in Nähe des Bochumer Hauptbahnhofs. So kann ich  für meine letzten drei Kurse schnell zur Uni und zurück. Sonst ist das Praktikum aber, bis auf die seminarbedingten Zeiten, Vollzeit angelegt. Ich glaube, dass ich wirklich viel lernen werde, jedenfalls musste ich bisher keinen obligatorischen Kaffee kochen. Der Filmeinkauf wählt aus welche Filme in den jeweiligen Kinos starten, verhandelt mit den Verleihern über Leihmieten und begehrte Einsätze, macht die Abrechnungen und bespricht dann wieder mit den Kinoleitern die genauen Zeiten und Säle. Dies erfordert vor allem ein großes Wissen über Filme, da Neustarts mit Hilfe von Vergleichsfilmen analysiert und kalkuliert werden müssen. Anders ausgedrückt heißt das: Es werden oft Filme geguckt.
Heute mittag stand ein Treffen mit Vertretern des Universal Filmverleihs an. Wir haben uns zusammen The Man with the Iron Fists angesehen, der von Tarantino mitproduziert wurde. Der Film lässt sich ins Action/Martial Arts Genre einordnen. Er war nicht wirklich mein Fall, dennoch war es interessant mitzubekommen, wie ein Gespräch zwischen großer Kinokette und Verleih abläuft. Zudem wurden noch andere Filme vorgestellt, wie Les Miserables, der mir wahrscheinlich besser gefallen würde.
Ich bin also gespannt wie es weitergeht.

Dienstag, 16. Oktober 2012

DIENSTAG1#DasErsteMal

Das erste Mal bloggen. Hier bin ich nun. Angemeldet, Standart Layout ausgewählt, ein paar Einstellungen und ich bin Teil der großen, weiten Blogger Community. Naja für's Erste zumindest.
Der eigentliche Grund warum ich hier bin ist ein medienwissenschaftliches Seminar namens "Ich bin Uns. Das (Selbst)Dokumentarische in Sozialen Medien". Da liegt es natürlich nahe selbst zu dokumentieren und genau das ist meine Aufgabe: Ein Dienstags Tagebuch führen! In welcher Form wir dies machen ist uns selbst überlassen. Ich kann jedoch leider absolut nichts mit Twitter, von dem wir auch dokumentieren können, anfangen. Vielleicht sind mir 140 Zeichen einfach nicht genug oder ich werde von solchen Tweets abgeschreckt:

Da fällt mir ein, dass ich streng genommen gar nicht so Blogger-jungfräulich bin. Bereits in anderen Seminaren habe ich gebloggt, wie zum Beispiel über das Filmfestival in Locarno 2010. Aber das war etwas anderes. Da ging es um das Festival, Filmkritiken, Fotos der Stadt, Impressionen und Filmschaffende. Hier geht es um mich und ich weiß ehrlich gesagt noch nicht was ich davon halten soll.
Klar, ich habe einen Facebookaccount, lade regelmäßig Bilder über Instagram hoch und klicke mich auch durch einige Blogs, aber nie habe ich einen eigenes Blog gestartet. Pläne dazu gab es schon, aber ich habe sie nie umgesetzt. Es würde mir wahrscheinlich leichter fallen über ein konkretes Thema zu bloggen. Andererseits kenne ich viele Leute, die angefangen haben zu bloggen, es aber nie durchgezogen haben. Irgendwann wurde es zu anstrengend und sie hatten keine Zeit mehr, was eigentlich heißt, sie waren nicht mehr bereit Zeit dafür zu investieren. Vielleicht würde mir sogar das gleiche Schicksal widerfahren.
Dabei geht es aber nicht um die Dokumentation an sich. Was das angeht bin ich schon fast peinlich genau. Ich führe seit 7 Jahren umfangreiche Terminkalender. Fragt mich also jemand was ich denn am 2.04.2009 gemacht hätte, kann ich diese Frage, nach einem kurzen Blick in mein Archiv, genau beantworten. Es ist mir wichtig zu wissen wann ich was gemacht habe. Aber öffentlich? Wahrscheinlich war es mir immer zu privat.
Die Pflicht wöchentlich zu dokumentieren ist somit gleichzeitig ein Experiment für mich. Wer weiß, vielleicht gefällt es mir sogar...